PALMASOLA

Ein Rechecheprojekt von Christoph Frick und KLARA-Theaterproduktionen über die gleichnamige Haftanstalt in Santa Cruz, Bolivien

Eingeladen zum Schweizer Theatertreffen 2020

Das Stück durchläuft experimentell die Gewaltexzesse in dieser einzigartigen Haftanstalt. Palmasola ist Regel und Ausnahme zugleich.

 

(...) All das wird in Christoph Fricks Inszenierung akribisch verdichtet: Das Dokumentarische paart sich mit magisch-realistischen Elementen. „Palmasola“ ist auch ein ästhetisches Konzentrat Lateinamerikas – eine Miniatur, in der Traumwelten, Gewalt und damit Albträume eine eigenartige Symbiose bilden.

 

Hugo Velarde, Theater der Zeit

 

Das Produktionsteam setzt uns einem intensiven Stadtportrait aus, dessen grosse Qualität darin besteht, auf der Bühne keine ferne Welt, sondern schlicht ein Modell für Gesellschaft zu zeigen. 

Maximilian Hanisch, Schweizer Theatertreffen


Palmasola, die Gefangenenstadt in Santa Cruz, Bolivien, ist eine abgeschlossene Hüttensiedlung, die Ende der 1980er Jahre errichtet wurde. Sie wird von etwa 6'400 Verbrechern und Untersuchungshäftlingen, Männern und Frauen, bewohnt, die innerhalb der Mauern sich selbst überlassen sind. Ein Teil der Gefangenen lebt in der Anstalt zusammen mit weiteren Familienangehörigen, welche sich frei aus der Gefangenenstadt herausbewegen dürfen.

Am 24. Januar 2019 trifft sich das PALMASOLA Team um den Schweizer Regisseur Christoph Frick (Theater KLARA) zum ersten Mal in Santa Cruz de la Sierra: die bolivianischen Spieler*innen Marioly Urzagaste Galarza, Omar Callisaya Callisaya, Jorge Antonio Arias Cortez und der Dramaturg Jhonnatan Torrez Casanoba treffen auf ihre europäischen Kolleg*innen Nicola Fritzen (Schauspiel), David Campesino (Video), Bo Wiget (Musik) und Carolin Hochleichter (Dramaturgie) und initiieren einen gemeinsamen Rechercheprozess: Was sind Recht und Gerechtigkeit – auf dem Papier und in der Praxis? Nach welchen Gesetzmäßigkeiten organisieren sich Gemeinschaften? Wie nehmen Kinder, die in diesem Gefängnis aufwachsen, die Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten wahr? Gibt es die Möglichkeit auf ein richtiges Leben im falschen?

Palmasola, die Gefangenenstadt in Santa Cruz, Bolivien, ist eine abgeschlossene Hüttensiedlung, die Ende der 1980er Jahre errichtet wurde. Sie wird von etwa 6'400 Verbrechern und Untersuchungshäftlingen, Männern und Frauen, bewohnt, die innerhalb der Mauern sich selbst überlassen sind. Ein Teil der Gefangenen lebt in der Anstalt zusammen mit weiteren Familienangehörigen, welche sich frei aus der Gefangenenstadt herausbewegen dürfen.

Am 24. Januar 2019 trifft sich das PALMASOLA Team um den Schweizer Regisseur Christoph Frick (Theater KLARA) zum ersten Mal in Santa Cruz de la Sierra: die bolivianischen Spieler*innen Marioly Urzagaste Galarza, Omar Callisaya Callisaya, Jorge Antonio Arias Cortez und der Dramaturg Jhonnatan Torrez Casanoba treffen auf ihre europäischen Kolleg*innen Nicola Fritzen (Schauspiel), David Campesino (Video), Bo Wiget (Musik) und Carolin Hochleichter (Dramaturgie) und initiieren einen gemeinsamen Rechercheprozess: Was sind Recht und Gerechtigkeit – auf dem Papier und in der Praxis? Nach welchen Gesetzmäßigkeiten organisieren sich Gemeinschaften? Wie nehmen Kinder, die in diesem Gefängnis aufwachsen, die Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten wahr? Gibt es die Möglichkeit auf ein richtiges Leben im falschen?


Vor-Premiere Bolivien: Theaterbiennale Santa Cruz de la Sierra, 27. / 28. April 19

Premiere / Vorstellungen Europa: Kaserne Basel, 11.-15. Oktober 19 / Theater Tuchlaube Aarau, 16.-19.  Oktober 19

 

17. Mai 20, Schweizer Theatertreffen, Chur, Sennhof (altes Gefängnis), abgesagt wg. Convid 19

20., 21. Mai 20, Festival auawirleben, Bern, abgesagt wg. Convid 19

28. - 30. Mai 20, Ballhaus Ost, Berlin, abgesagt wg. Convid 19

November 20, Kammerspiele München, verschoben auf Frühjahr 21


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